
2012 spielen die Bregenzer Festspiele auf der größten Seebühne die Oper in vier Akten "André Chénier", ein Meisterwerk von Umberto Giordano.
18. Juli 2012 - 18. August 2012
21.00 Uhr Seebühne
André Chénier, das berühmteste Werk des italienischen Komponisten Umberto Giordano, ist ein historisches Drama von brillanter Schärfe und eine menschliche Tragödie von erschütternder Intensität. Gezeichnet vor dem Hintergrund der französischen Revolution ist die Oper gleichermaßen packend als leidenschaftliches Liebesdrama und als historischer Krimi. Im Zentrum von André Chénier steht der gleichnamige französische Dichter, eine historische Figur, die in den Wirren der französischen Revolution vom glühenden Anhänger zum erbarmungslos Verfolgten wird und am Ende selbst auf der Guillotine endet.
Giordanos Musik ist getragen von jähzorniger Begeisterung und fammendem Überschwang der Gefühle. Historische Tänze und Märsche aus der Zeit vor der Französischen Revo lu tion tauchen in der Oper genauso auf wie bekannte RevolutionsKlänge, darunter das "Ça ira" und die Marseillaise.
"Es ist, als sei André Chénier nur für die Bregenzer Seebühne komponiert worden. Diese Oper bietet die perfekte Mischung für diesen Ort: Eine packende Handlung und vier starke Charaktere, gefangen zwischen den Exzessen des Ancien Régime und dem Terror der französischen Revolution. Da sind André Chénier, der idealistische Poet, und sein Gegenspieler Carlo Gérard, einst Diener und nun revolutionäre Rädelsführer. Und da ist die junge Adelige Maddalena, die auf der Flucht vor den Aufständischen ist, unterstützt von ihrem Dienstmädchen, die sich als Prostituierte verdingt, um ihrer Herrin den Lebensunterhalt zu ermöglichen. Giordanos Musik ist Verismo allererster Güte und treibt den hoch spannenden Plot mit atemberaubender Geschwindigkeit voran." Intendant David Pountney